Hülsenfrüchte: Europas Antwort

Stark steigendes Interesse an Fitness, gesunder Ernährung und Ethik in der Ernährung lenkt die Nachfrage auf Alternative Proteine.

Alternativen aus aller Welt
Fleisch von Säugetieren und Geflügel ist heute einer der wichtigsten Eiweißlieferanten in der menschlichen Ernährung, vor allem in wohlhabenden Ländern. Der Fleischkonsum ist jedoch rückläufig. Für eine gesunde, vollwertige Ernährung müssen alternative Eiweißspender genutzt werden. In der Ernährungstradition fast aller Regionen der Erde findet sich hochwertiger Ersatz, von Algen über Insekten bis zu Körnerleguminosen.

Ernährungsphysiologisch hochwertig
In Europa sind Körnerleguminosen seit Jahrtausenden beheimatet, seit undenklichen Zeiten stehen Hülsenfrüchte – wie Erbsen, Linsen und Bohnen – auf dem Speiseplan. Hülsenfrüchte sind reich an Nährstoffen, wie Kohlenhydrate, Mineralien und Vitamine – und spenden reichlich Eiweiß: 100 g Ackerbohnen liefern doppelt so viel Eiweiß wie Hühnereier.

Pragmatische Vorteile
Hülsenfrüchte sind bei Produkten der verschiedensten Konzepte und Geschmacksrichtungen einsetzbar, im süßen wie im würzigen Bereich. Ihr Einsatz ist in der privaten Küche und in der handwerklichen und industriellen Verarbeitung sehr gut möglich. Und: Die Rohstoffkosten liegen auf moderatem Niveau.

Versorgungssicherheit und Erhalt der Agrarwirtschaft
Und noch ein wichtiges Argument spricht für Hülsenfrüchte: Ihr Anbau ist auch in Deutschland problemlos machbar und üblich. Das schafft langfristige Versorgungssicherheit und stärkt die heimische Landwirtschaft, die wir zur Pflege des Naturraums dringend brauchen.

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© QFI Quendt Food Innovation, 01.2019